Gesundheitscheck

Gesundheitsvorsorge ist ein Thema, das uns alle betrifft. Wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge sind spezielle Vorsorgeuntersuchungen und Analysen möglicher gesundheitlicher Risiken. Risiken rechtzeitig erkennen, kann helfen Krankheiten zu vermeiden.

Thin-Prep® – eine regelmäßige Teilnahme am Vorsorgeprogramm bietet die höchste Sicherheit eventuelle Zellveränderungen am Gebärmutterhals auszuschließen. Neben dem konventionellen PAP-Abstrich (benannt nach dem vor 60 Jahren vom griechischen Arzt Dr. G. Papanicolaou entwickelten Abstrich) gibt es eine neue Methode, den THIN-PREP®. Die Zellen werden mit speziellen Bürsten entnommen und nicht auf einen Objektträger aufgetragen, sondern in einem Spezialgefäß ausgewaschen. Dadurch ist eine optimale Beurteilung der vom Gebärmutterhals entnommenen Zellen möglich.

Immunologischer Stuhltest – mit diesem Test können Krankheiten im Dickdarm- und Enddarmbereich frühzeitig erkannt werden. Im Gegensatz zu den früheren Tests muss keine spezielle Diät eingehalten werden, da der immunologische Stuhltest nur menschliches Hämoglobin (Blutfarbstoff) nachweist und so die Spezifität für den Nachweis von Krankheiten im Dickdarmbereich verbessert.

Blasentest NMP22® – mit diesem einfach und schnell durchführbaren Test kann ein Blasentumor i. R. der Vorsorgeuntersuchung innerhalb von 30 min ausgeschlossen werden. Blasenkrebs ist mit mehr als 24.000 Neuerkrankungen pro Jahr eine relativ häufige und stetig ansteigende Erkrankung. Durch chronische Harnwegsinfektionen kann die Entstehung eines Blasentumors ebenso begünstigt werden wie durch Rauchen, häufiges Haarfärben und nitratbelastetes Trinkwasser, weil die krebsauslösenden Stoffe über den Urin ausgeschieden werden. Leider macht sich ein Blasenkrebs anfänglich kaum bemerkbar. Die Prognose beim Harnblasenkrebs ist aber entscheidend vom Grad der Ausbreitung der Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose abhängig.

Chlamydien – der Name fällt immer häufiger, wenn es um sexuell übertragbare Erkrankungen geht. Aber was genau ist eine Chlamydieninfektion? Es handelt sich dabei um Bakterien, die sich in "Wirtszellen" vermehren und beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können. 90% der Infektionen verursachen aber keine Beschwerden. Dennoch können für Frauen schwerwiegende Langzeitfolgen resultieren, die sich verhindern lassen, wenn die Infektion erkannt und mit Antibiotika behandelt wird. Die Gefahr der Langzeitschäden ist dadurch weitgehend ausgeschlossen. Bei Schwangeren wird der Test routinemäßig durchgeführt und auch von den Krankenkassen bezahlt. Obwohl auch für viele andere Frauen eine Untersuchung überaus sinnvoll ist, erstatten die Krankenkassen eine vorbeugende Untersuchung bisher nicht. Auf Wunsch können wir diese als individuelle Gesundheitsleistung durchführen.

Humane Papillomviren (HPV) – ein Risikofaktor für die Entstehung eines Gebärmutterhalskarzinom stellen die humanen Papillomviren dar. Sie gehören zu den am häufigsten sexuell übertragenen Infektionserregern. Insgesamt werden mehr als 100 verschiedene Untergruppen unterschieden. Einige verursachen gutartige Veränderungen der Haut und der Schleimhäute (z.B. Feigwarzen), andere sind u. a. an der Entstehung des Gebärmutterhalskarzinom beteiligt. Durch ein spezielles Untersuchungsverfahren gelingt der Erregernachweis.




FRAUENARZTPRAXIS Dr. med Elke Reiners, DUISBURGER STRASSE 129, 40479 DÜSSELDORF, TELEFON 0211.4983081, FAX 0211.4911538